Mentoring

Primär sind wir eine pädagogische Einrichtung. Für die Mädchen, welche über die Jugendhilfe bei uns leben, stehen zusätzliche Angebote bereit.

Bei individuellem Bedarf einzelner Mädchen bemühen wir uns, im Rahmen unserer Möglichkeiten, gezielt Wege der Hilfe zu entwickeln. Insbesondere die enge Zusammenarbeit mit der Marienschule und der Grundschule Schwagstorf bieten gute Möglichkeiten, z.B. bei Schulschwierigkeiten verschiedener Art situationsangemessen zu agieren. Der direkte und unmittelbare Austausch mit den Lehrern und die räumliche Nähe zu den Schulen bieten gute Rahmenbedingungen, die Mädchen zu begleiten und zu unterstützen.

Gesprächs- und Beratungsangebote

Facettenreiche Gesprächs- und Beratungsangebote für die Mädchen und ihren Familien bilden eine hilfreiche Grundlage für die Persönlichkeitsentwicklung. Soziale Kompetenzen können in engmaschig pädagogisch begleiteten Gesprächsrunden mit Gleichaltrigen entwickelt und vertieft werden. Trainings- und Beratungsmodelle wie beispielsweise Systemische Familienberatung, Personenzentrierte Beratung, Tiergestützte Intervention, "Fit for Life" und ähnliches sind Elemente des "kommunikativen Werkzeugkastens".

Fachlich unterstützt und beraten werden wir durch die Zusammenarbeit mit externen Institutionen. Der Einrichtung steht stundenweise eine Psychologin als Honorarkraft zur Verfügung, die den Mädchen, Erzieherinnen und Eltern mit ihrem Rat und ihrer Fachkenntnis zur Seite steht. Diese sind zurzeit u.a. Ergotherapie, Logopädie, Nachhilfe bei der Schülerhilfe, Gesprächsmöglichkeiten bei Beratungsstellen und verschiedene Psychologen und Psychotherapeuten im Umkreis.

Heilpädagogik

Eine weitere gezielte Art der Einzelförderung besteht im Angebot von heilpädagogischer Entwicklungsförderung und Spielstunden durch entsprechend ausgebildete Mitarbeiter von Internat und Schule.

Spiel ist das Ausdruckmittel des Kindes. Neben der Freude, die es ihm bereitet, bietet das Spiel dem Kind entsprechend seines individuellen Entwicklungsstandes die Möglichkeit zum Aufbau verschiedener Fähigkeiten, wie zum Beispiel, der Selbstregulierung und bewussten Selbstreflexion, der Verarbeitung von Problemen und Entwicklung eines angemessenen Problemlösungsverhaltens. In einem eigens eingerichteten Spielzimmer wird durch das non-direktive Therapeutenverhalten die charakteristische Spielsituation über das Raum-Person-Materialangebot gestaltet.

Durch die heilpädagogische Entwicklungsförderung werden, unter Berücksichtigung von Diagnosen und Beobachtungen aus verschiedenen Lebensbereichen sowie der persönlichen Anamnese bei den Mädchen, neue Entwicklungsfortschritte möglich. Dies geschieht unter Berücksichtigung verschiedener Fördermodelle und durch die aktive Teilnahme der Einzelnen.

Tiergestützte Intervention

Die Arbeit mit einem Hund kann auf das positive Verhalten der Kinder und Jugendlichen einwirken und die Ressourcen fördern. Hunde haben keine Vorurteile und besitzen die Fähigkeit, durch ihre Sensibilität die Kinder und Jugendlichen anhand ihres Verhaltens wahrzunehmen. Jeden Nachmittag begleitet Beks, der tierische Co-Pädagoge, im Internat die Mädchen bei Freizeitangeboten, als Hausaufgabenhilfe sowie bei individueller Einzelförderung.

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