Schulordnung

Die Marienschule in Schwagstorf ist eine Gemeinschaft von Schülern, Lehrern, Eltern und Erziehern, die im christlichen Geist miteinander leben wollen. Deshalb

  • bemühen wir uns um eine Atmosphäre, die von Vertrauen, gegenseitiger Achtung und Hilfsbereitschaft geprägt ist,
  • akzeptieren wir die Rechte und Pflichten aller Mitglieder der Schulgemeinschaft und halten uns an vereinbarte Regeln,
  • sind wir alle verantwortlich für einen konfliktarmen und störungsfreien Ablauf des Schulalltags.

5 Grundregeln unserer Schule

1. Leben nach christlichen Wertmaßstäben

Unsere Schulgemeinschaft bekennt sich ausdrücklich zum christlichen Glauben.
Deshalb

  • sind wir offen für religiöse Angebote,
  • beteiligen uns aktiv am Religionsunterricht, in den Schulgottesdiensten und an der lebendigen Gestaltung von christlichen Festen,
  • beginnen wir jede erst Unterrichtsstunde an einem Tag in Ruhe mit einem Gebet, einem Lied, mit Minuten der Stille
  • setzen wir uns aktiv für eine gute Schulgemeinschaft ein,
  • unterstützen wir in Solidarität mit benachteiligten und Not leidenden Menschen Aktionen und Hilfsprojekte zu Gunsten von Straßenkindern in Brasilien, Osteuropa und Afrika.

2. Gegenseitige Achtung und Wertschätzung

„Jede Begegnung mit dem anderen Menschen soll durch Wertschätzung seiner Person“ gekennzeichnet sein (Franziskanische Leitlinien, Kap. 4). Deshalb

  • gehen wir respektvoll mit den Anderen um, sprechen freundlich und höflich mit ihnen,
  • achten wir die Anderen, nehmen ihre Bedürfnisse wahr und reagieren angemessen darauf
  • helfen wir den Anderen und schauen bei Regelverstößen nicht weg.
  • übernehmen wir Aufgaben für die Klassen- und Schulgemeinschaft im Rahmen sozialer Dienste
  • führen wir den Ordnungsdienst der Klasse zuverlässig aus,

3. Gewaltfreiheit

Bei Streitigkeiten wenden wir weder verbale noch körperliche Gewalt an: Deshalb

  • beschimpfen und beleidigen wir niemanden,
  • bedrohen und erpressen niemanden,
  • schlagen, treten, bespucken und verletzen wir niemanden,
  • melden wir der Schulleitung unverzüglich Gewaltanwendung, Erpressungen, Misshandlungen, Beschädigungen oder Diebstähle.

Es ist verboten, Waffen oder waffenähnliche Gegenstände mitzubringen.
Dazu zählen u. a. Messer, Feuerwerksköper, Sprays, Eddings, Laserpointer, Feuerzeuge und Streichhölzer. Um Unfälle oder Verletzungen zu vermeiden, ist im Winter auch das Werfen von Schneebällen untersagt.

4. Gute Lernbedingungen

Im Schulunterricht erwarten wir eine Atmosphäre, in der jeder gut arbeiten und sich wohl fühlen kann. Deshalb

  • zeigen wir Leistungsbereitschaft und eine gute Mitarbeit,
  • beachten wir die Anweisungen der Lehrer,
  • stören wir nicht den Unterricht,
  • sind wir zu jeder Stunde pünktlich im Unterrichtsraum,
  • essen wir nicht im Unterricht und kauen nicht Kaugummi,
  • hängen wir Jacken und Sporttaschen auf die Garderobenhaken,
  • benutzen wir im Schulgebäude und auf dem Schulhof nicht Handys, MP3–Player und sonstige elektronische Geräte (Sie werden während der Unterrichtszeit im Klassenschrank aufbewahrt. Eingezogene Geräte können frühestens nach drei Tagen abgeholt werden.),
  • bleiben wir in den kleinen Pausen im Unterrichtsraum (Ausnahme: Raumwechsel, Toilettengang),
  • kleiden wir uns angemessen für den Schulalltag,
  • konsumieren wir nicht Alkohol, Zigaretten und Drogen und bringen diese auch nicht mit.

5. Verantwortungsbewusstes Verhalten in der Schule und auf dem Schulhof

Wir möchten in einer sauberen und schönen Schule mit gut gepflegter Einrichtung leben und arbeiten. Deshalb

  • gehen wir sorgsam und schonend mit Unterrichtsmaterialien und Einrichtungsgegenständen um,
  • bekritzeln oder beschädigen sie nicht, bekleben sie nicht mit Kaugummi, ritzen nichts ein,
  • halten wir Türen nicht gewaltsam zu und reißen nicht an Klinken,
  • heften wir Arbeitsblätter sorgfältig ab, behandeln Bücher und Hefte ordentlich,
  • gehen wir sorgsam mit Ausgeliehenem um und geben es wieder zurück,
  • stehlen wir nicht fremdes Eigentum oder benutzen es nicht ohne Erlaubnis,
  • werfen wir Papier und Abfälle in die dafür vorgesehen Abfallkörbe,
  • gehen wir mit Wasser und mit Energie sparsam um,
  • benutzen wir schonend die Spielgeräte auf dem Schulhof,
  • melden wir der Schulleitung unverzüglich jeden Schaden,
  • geben wir Fundsachen bei der Schulleitung ab,
  • verlassen die Toiletten sauber und gepflegt.

Regeln für Unterrichtszeiten, Pausen, Aufenthaltsräume

Unterrichtszeiten:

1. Der Unterricht beginnt gemäß Stundenplan. Vor Schulbeginn bleiben alle Schülerinnen und Schüler bis zum Schellen um 7.40 Uhr auf dem Schulhof oder in der Eingangshalle der Schule. Pünktlich um 7.45 Uhr sind alle in den entsprechenden Unterrichtsräumen. Die Fachräume werden nur unter Aufsicht des Fachlehrers betreten.

2. Ist eine Lehrkraft spätestens 10 Minuten nach Unterrichtsbeginn nicht im Klassenraum, benachrichtigen die Klassensprecher unverzüglich die Schulleitung.

3. Nach der letzten planmäßigen Unterrichtsstunde bleiben Fahrschüler, die auf den Bus warten, auf dem Schulhof oder in der Halle und achten darauf, den Unterricht der übrigen Klassen nicht zu stören.

4. Beim Schellen zu den großen Pausen verlassen alle Schülerinnen und Schüler zügig den Klassenraum und gehen auf den Schulhof, bei Regen in die Schulhalle. Als Pausenplatz dient das Gelände zwischen der Schule und der Kapelle.

5. Während der Unterrichtszeiten darf das Schulgelände nicht verlassen werden, da bei Unfällen außerhalb des Schulgeländes der Versicherungsschutz entfällt.

6. Fahrräder sind in den dafür vorgesehen Fahrradständern abzustellen. Eine Haftung kann nicht übernommen werden.

Unterrichtsräume, Arbeitsplätze:

1. Sauberkeit und Ordnung in den Unterrichtsräumen sind gemeinsame Aufgaben von Schülern und Lehrern. Jeder Klassen- bzw. Fachlehrer benennt wöchentlich zwei SchülerInnen für den Ordnungsdienst. Sie haben die Aufgabe

  • die Tafel am Ende der Stunde zu reinigen,
  • falls nötig den Abfall einzusammeln bzw. die Klasse zu fegen,
  • nach dem Unterricht das Licht auszuschalten und Fenster und Tür zu schließen.

2. Wertgegenstände und größere Geldbeträge bleiben zu Hause, da die Schule keine Haftung übernehmen kann.

Versäumnisse und Beurlaubungen

1. Bei Schulversäumnissen jeder Art ist der Klassenlehrer umgehend zu benachrichtigen. Darüber hinaus wird am ersten Tag der Wiederteilnahme am Unterricht dem Klassenlehrer eine schriftliche Erklärung des Erziehungsberechtigten oder ein ärztliches Attest nachgereicht.

2. Beurlaubungen sind rechtzeitig durch die Erziehungsberechtigten bei der Klassen- oder Schulleitung schriftlich zu beantragen.

3. Die Gewährung von Urlaub direkt vor den Ferien oder im Anschluss daran ist in der Regel nicht möglich. Ausnahmen kann in besonders begründeten Fällen nur die Schulleitung bewilligen.

Die vorliegende Schulordnung ist verbindlich für alle, die am Schulleben der Marienschule beteiligt sind. Sie wurde von den Lehrerinnen und Lehrern, den Eltern- und Schülervertretern der Marienschule in der Gesamtkonferenz am 06.05.2010 verabschiedet.

Wer gegen die Vereinbarungen verstößt, muss mit Konsequenzen rechnen, wie sie im Maßnahmenkatalog der Schulverfassung aufgeführt sind.

 

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